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Nachholspiel gegen Bayreuth ist die einzige Partie am Wochenende
 
Pfaffenhofen (oex) Mit einem Sieg am letzten Sonntag gegen Sonthofen hätte der EC Pfaffenhofen den Einzug in die obere Zwischenrunde der Bayernliga bereits perfekt machen können. Doch nach einer schwachen Vorstellung unterlagen die Pfaffenhofener mit 2:6 und so fehlen weiterhin drei Punkte, um alle, auch rechnerischen Zweifel zu beseitigen. Die nächste Gelegenheit, die noch nötigen Punkte zu holen, bietet sich den IceHogs im  Heimspiel am heutigen Freitag (20 Uhr) gegen den EHC Bayreuth. Dabei handelt es sich um das Nachholspiel des 4. Spieltages, das damals wegen Nebelbildung am Eis nach 28. Spielminuten abgebrochen werden musste. Die IceHogs sind dann am Sonntag spielfrei, weil das gesamte Wochenende ausschließlich für Nachholspiele freigehalten worden war. Für beide Mannschaften ist die Ausgangslage nahezu die gleiche. Bayreuth rangiert mit nur einem Punkt Rückstand auf den ECP auf Platz 7 der Tabelle und hatte nach dem Sieg am Freitag letzter Woche im Oberfranken-Derby bei Spitzenreiter Selb am Sonntag auf eigenem Eis die Gelegenheit, fast alles klar zu machen. Doch wie der ECP,  vergab auch Bayreuth mit einer Niederlage gegen Waldkraiburg diesen ersten Matchball. Gleichwohl haben es beide Teams nach wie vor selbst in der Hand, die Qualifikation für die Zwischenrunde perfekt zu machen. Dazu brauchen beide Mannschaften die Punkte und so werden sich heute beide Teams nichts schenken. Die Gastgeber werden hoch motivierte Gäste zu erwarten haben, die sich für die 3:7 Hinspielniederlage revanchieren wollen. Überhaupt sind die Tigers als sehr kampfstarke Mannschaft bekannt, die zudem sehr kompakt auftritt. In Bayreuth hat es sich bezahlt gemacht, dass man auch in der Bayerliga weitestgehend dem Kader, der letzte Saison den Aufstieg geschafft hat, vertraut hat und dieses Vertrauen zahlt das Team jetzt zurück. Nur punktuell wurde die Mannschaft ergänzt, zuletzt Anfang Januar mit Stürmer Michal Bartosch, der zuvor in Passau in der Oberliga unter Vertrag stand. Gefährlichste Angreifer im Team der Oberfranken sind der Kanadier Dennis Martindale und Andreas Geigenmüller, die beide schon  über 20mal ins Schwarze getroffen haben. Zwei weitere wichtige Offensivkräfte werden allerdings in Pfaffenhofen fehlen. Matthias Brahmer ist verletzt und Sebastian Stoyan muss noch eine Sperre absitzen. Verletzte gibt es im Lager der IceHogs derzeit war keine zu beklagen, doch welche Spieler Coach Thomas Greifenstein letztendlich zur Verfügung stehen werden, dürfte sich erst kurzfristig entscheiden. In der Mannschaft grassierte zuletzt nämlich ein Magen-Darm-Virus, der sich bereits letztes Wochenende bemerkbar machte und einige Spieler auch während der Woche zu einer Trainingspause zwang. Dennoch gehen die IceHogs zuversichtlich an die schwere Aufgabe heran. Jedenfalls sind sie fest entschlossen, nach der vergebenen Chance gegen Sonthofen, den Einzug in die Zwischenrunde endlich perfekt zu machen. Karten für diese Partie können wieder bei Sport-Bauer in der Ingolstädter Straße im Vorverkauf erworben werden.