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Rod Poindexter plagen Personalsorgen-Gerber und Riemel im ersten Match gesperrt 
 
Pfaffenhofen (oex) Über das angestrebte Ziel herrscht im Lager des EC Pfaffenhofen Einigkeit bei Spielern, Verantwortlichen und Fans. Wie zuletzt vor zwei Jahren streben die Pfaffenhofener das Finale um die Bayerische Meisterschaft an. Doch anders als damals, hatte den ECP heuer niemand auf der Rechnung, wenn von den Favoriten die Rede war. Ganz im Gegenteil. Fast immer fiel der Name Pfaffenhofen, wenn die Sprache auf die möglichen Abstiegskandidaten kam. Diese Experteneinschätzung hat die Mannschaft von Rod Poindexter inzwischen eindrucksvoll widerlegt und klopft nun sogar an die Tür zum Finale. Im Halbfinale bekommen es die IceHogs nun allerdings mit einem der Topfavoriten auf die Meisterschaft, den TEV Miesbach, zu tun. In dieser Play-Off-Serie, die im Modus „Best-of-three“ ausgetragen wird, müssen die Pfaffenhofener am heutigen Freitag (19.30 Uhr) zuerst in Miesbach antreten und empfangen dann am Sonntag (17.30 Uhr) den TEV zum Rückspiel auf eigenem Eis. Für den Einzug ins Finale sind zwei Siege notwendig, das heißt, sollte jede der beiden Mannschaften ein Spiel an diesem Wochenende gewinnen, käme es am Fraitag, 12.03. zu einem entscheidenden dritten Spiel, das dann wieder in Miesbach stattfinden würde. Der Sieger aus dieser Serie trifft im Finale dann auf den Sieger des Duells Selb gegen Regensburg. Doch auch für die Verlierer ist die Saison noch nicht beendet, sie spielen noch den 3. Platz aus. Mit dem TEV Miesbach wartet auf die IceHogs allerdings ein gewaltiger Brocken, den es aus dem Weg zu räumen gilt. Der Oberligaabsteiger und Vorrundenzweite stellt eine ausgeglichen stark besetzte Mannschaft, in der der praktisch jeder Spieler schon über eine ganze Menge Oberligaerfahrung verfügt. In der Skorerliste der Bayernliga-Vorrunde taucht kein einziger Miesbacher Spieler unter den besten 25 Skorern auf, obwohl die Offensive des TEV mit 139 Toren die viertbeste der Liga war. Allein diese Tatsache zeigt schon, dass das Leistungsgefälle innerhalb der Mannschaft relativ gering ist und jede Reihe ein Spiel entscheiden kann. Prunkstück der Miesbacher ist jedoch die Defensivabteilung um die Ex-Profis Florian Leitner und Ronny Martin. Ganze 71mal musste Torhüter Florian Hochhäuser in der Vorrunde hinter sich greifen, Florian Lachauer im Vergleich dazu 112mal. Im Gegensatz zu Miesbach, dass die Aufgabe vermutlich nahezu in Bestbesetzung angehen kann, plagen Rod Poindexter enorme Personalprobleme. Seine beiden zuverlässigen Abwehrstützen Robin Riemel und Patrick Gerber sind im ersten Spiel gesperrt und Marco Thommes kann diese Saison aus beruflichen Gründen nicht mehr ins Geschehen eingreifen. Dazu droht der Ausfall seiner beiden besten Torschützen. Sowohl David Vokaty (bisher 35 Tore) und Rafal Martynowski (34 Tore) laborieren noch an Verletzungen, so dass deren Einsatz als unwahrscheinlich erscheint. Eine enorme Schwächung für die IceHogs, die ohne diese wichtigen Stützenr nur als krasser Außenseiter in dieses Duell gehen. Dass aber auch Miesbach zu schlagen ist, haben die IceHogs bei ihrem Erfolg in der Vorrunde bewiesen und auch im letzten Spiel der Zwischenrunde hatte der TEV schwer zu kämpfen, um gegen den TSV Erding ein Ausscheiden zu verhindern. Doch egal, wie die Mannschaft letztlich aussehen wird, die IceHogs werden sich so teuer wie möglich verkaufen und alles daran setzen, vielleicht für die nächste Überraschung zu sorgen. „Wir haben erst die Zwischenrunde erreicht, dann das Halbfinale und wenn wir schon so weit sind, wollen wir auch ins Finale,“ so der Wunsch von Abteilungsleiter Bernhard Nüsse, der natürlich auch auf die Unterstützung der Fans, vor allem am Sonntag im Heimspiel zählt. Für diese Partie können Karten wieder im Vorverkauf bei Sport Bauer in der Ingolstädter Str. erworben werden.