 |
IceHogs wollen in der schweren „Frankengruppe“ eine gute Rolle spielen Pfaffenhofen (oex) Am heutigen Freitag fällt der Startschuss zur Zwischenrunde der Bayernliga, doch bis Mittwochmittag war noch nicht klar, wer der Gegner des EC Pfaffenhofen sein wird. Grund dafür war das herrschende Durcheinander nach zwei Spielwertungen gegen den Höchstadter EC, durch die die Abschlusstabelle der Bayernliga nachträglich nochmals kräftig durcheinander gewirbelt worden war (siehe gesonderten Bericht). Nun steht aber fest, dass es beim ursprünglich veröffentlichten Spielplan bleiben wird, das heißt die IceHogs müssen heute (20 Uhr) in der ersten Partie beim ERV Schweinfurt antreten und empfangen dann am Sonntag (17.30 Uhr) den VER Selb zum ersten Heimspiel. Als einzige südbayerische Mannschaft in dieser von fränkischen Vereinen dominierten Gruppe bekommen es die Pfaffenhofener außerdem noch mit dem starken Aufsteiger EHC Bayreuth zu tun. In den sechs Partien der Zwischenrunde entscheidet sich, welche zwei Teams aus dieser Gruppe ins Halbfinale einziehen werden. Als Favorit gilt sicherlich der souveräne Vorrundensieger aus Selb, dahinter wird ein relativ offenes Rennen erwartet. Die Pfaffenhofener, vor der Saison als Abstiegskandidat gehandelt, haben bisher trotz der letzten Niederlagen eine starke Saison gespielt und mit der Qualifikation zur Meisterrunde ihr wichtigstes Saisonziel, nämlich den Klassenerhalt, bereits erreicht. „Die Pflicht haben wir erfüllt, jetzt folgt die Kür.“ freut sich Abteilungsleiter Bernhard Nüsse auf die attraktiven Spiele dieser Runde, die seine Mannschaft ohne Druck in Angriff nehmen kann. Allerdings hat Coach Rod Poindexter, der am Mittwoch von seinem Heimatbesuch in den USA wieder zurückgekehrt ist, wie schon über weite Strecken der gesamten Saison auch vor den ersten Partien der Zwischenrunde erneut mit Personalproblemen zu kämpfen. So wird Elvis Beslagic wegen einer schon lange feststehenden privaten Verpflichtung ebenso fehlen wie Marco Thommes, der beruflich bedingt, wohl bis zum Saisonende nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Fraglich für die Begegnung in Schweinfurt sind aus beruflichen bzw. Studiengründen auch noch Marco Löwenberger,Franz Birk und Wolfgang Pfafferott,, während einige andere Spieler wie Rafal Martynowski gesundheitlich angeschlagen sind und während der Woche nicht oder kaum trainieren konnten. Dennoch fahren die IceHogs optimistisch nach Schweinfurt und wollen von dort jedenfalls nicht mit leeren Händen nach Hause kommen. Der amtierende Meister, der den Sprung in die Zwischenrunde auf den letzten Drücker geschafft hat, war heuer auch vom Verletzungspech verfolgt, doch rechtzeitig vor Beginn entscheidenden Phase der Saison ist der Kader fast wieder komplett., Lediglich Stammtorhüter Varian Kirst fällt verletzt aus, doch mit Ole Swolensky steht ein nahezu gleichwertiger Ersatz zur Verfügung. Ebenfalls keine Ausfälle meldet der VER Selb. Der Vorrundenerste gilt als heißer Meisterschaftsfavorit und das Finale haben sich die Oberfranken auch ganz klar zum Ziel gesetzt. Sie werden also alles daran setzen, gleich in den ersten Partien die Grundlagen für das Erreichen des Halbfinales zu schaffen. Doch beide Gegner des Wochenendes haben es in sich. Gegen Bayreuth und den ECP konnte nur eines der bisherigen vier Spiele gewonnen werden und das war das bedeutungslose Heimspiel gegen die IceHogs letzten Sonntag. Schmerzhaft waren für Selb vor allem die beiden Niederlagen im Oberfrankenderby gegen Bayreuth, für die man sich nun ebenso revanchieren möchte, wie für die Niederlage in Pfaffenhofen. Auf jeden Fall wird es den Selbern nicht an Unterstützung in Pfaffenhofen mangeln. Es ist damit zu rechnen, dass gut 300 Fans ihre Mannschaft begleiten werden. Für die IceHogs stehen also zwei ganz schwere Aufgaben bevor, doch gerade gegen starke Gegner zeigten David Vokaty und Co. bisher auch meist ihre stärksten Leistungen. Karten für die Partie gegen Selb können wieder im Vorverkauf bei Sport Bauer in der Ingolstädter Straße erworben werden.
|